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DAS GANZE NUTZEN

Bei Hanf wird die gesamte, oberirdische Pflanze genutzt. Es handelt sich um eine der am längsten verwendeten Pflanzen in der Menschheitsgeschichte.

Hanfsamen

Die Hanfsamen – auch Hanfnüsse genannt – sind außerordentlich gesund und besitzen einen leicht nussigen Geschmack. Hanfsamen sind sehr reich an ungesättigten Fettsäuren, besonders an sonst nur in Fisch vorkommenden Omega-3 Fettsäuren, die für die Immunabwehr wie auch zum Schutz vor Zellalterung dienen, zusätzlich reich an Vitamin E, Kalzium, Magnesium, Kalium, Vitamin B1 und B2 und Eisen.

Die Samen finden Verwendung in Müslis, Backwaren oder werden direkt verzehrt. Die Hanfnüsse können zu Hanföl gepresst werden, einem der reichhaltigsten Lebensmitteln an Omega 3 Fettsäuren. Selbst der Presskuchen, die Samenreste nach der Ölgewinnung, sind kein Abfall und finden noch als gesundes Futtermittel in der Viehzucht Verwendung.

Hanfblätter

Die Hanfblätter werden, entweder pur, oder in Kombination mit Früchten, zu interessanten Teesorten verarbeitet. Aus Blatt und Blüte der Hanfpflanze werden auch „ätherischen Hanföle“ gewonnen. Diese Wasserdampfdestillate finden als Geschmacksstoffe in Lebensmitteln oder als Geruchsstoff in z.B. Waschmitteln Verwendung

Hanffasern

Die Hanffasern sind wegen ihrer Langlebigkeit und Schädlingsresistenz als Dämmstoff gefragt. Auch für die Herstellung von Textilien und von hochwertigem Papier eignen sie sich. Hanffasern werden durch Brechen und Walzen der Stängel vom Rest der Pflanze getrennt. Je nach Länge der so gewonnenen Faser entstehen aus ihnen grobe Fliese oder feinster Zellstoff. Diese Fasern schaffen die Struktur und Festigkeit unserer Hanffaserdämmplatten.

Schäben

Die Schäben sind die Reste der verholzten Pflanzenteile, die sich nicht zur Fasergewinnung verwenden lassen. Die Hanfschäben finden vor allem als Tiereinstreu mit sehr hoher Absorptionsfähigkeit Verwendung. Ein genau definierter Anteil an Hanfschäben ist für die Festigkeit der Platten entscheidend.

Anbau und Produktion

Anbau und Herkunft

Wir verwenden österreichischen Hanf, von dem ungefähr 70 % aus deklariertem Biolandbau stammt. Der größte Teil wird unmittelbar rund um Hanfthal und Haugsdorf angebaut – wir produzieren quasi inmitten der Felder. Für den Anbau unseres Hanfes werden weder Pestizide, Fungizide noch Kunstdünger eingesetzt Unser gesamtes Hanfstroh kommt aus Koppelnutzung, d.h. auf unseren Hanffeldern wachsen weiterhin hochwertige Lebensmittel. Als Rauschmittel ist unser Hanf nicht zu verwenden, da er weniger als 0,2 % THC enthält.

Produktion in Haugsdorf

Mit den Hanffeldern direkt vor der Haustür sind die Transportwege entsprechend kurz. Durch die neue Produktion in Haugsdorf sind nicht nur Plattendicken bis 16 cm ohne zusätzliche Verklebung möglich, sondern auch der Einsatz einer biologischen Bindefaser. Damit kann der Hanf für die Zwischensparrendämmung zu 99% aus nachwachsenden Rohrstoffen gefertigt werden – ein Ziel an dem wir schon lange arbeiten. Langfristiges Ziel ist die Herstellung der gesamten Hanfdämmung als 100 % nachwachsendes Produkt!

 

Das Reinheitsgebot der Hanfdämmung

Ein ernsthaft ökologisches Produkt war uns von Anfang an wichtig. Über 89 % der Capatect Hanffaserdämmung besteht aus Naturfasern. ~10 % sind Bindefasern um der Hanfplatte die notwendige Festigkeit zu verleihen. Bislang wurden dazu sogenannte BiKo-Fasern verwendet. Als Perfektionisten hat uns diese Situation noch nicht wirklich zufriedengestellt. Mit der Neuerrichtung der Produktionsanlage in Haugsdorf können wir aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnene PLA Fasern einsetzen.

Die Capatect Hanfdämmplatte mit PLA ist damit zu 99% nachwachsend, der Rest mineralisch. Der mineralische Anteil von 0,7% dient als Brandschutz und ist ausschließlich harmloses Ammoniumsalz (NH4)H2PO4 wie es auch in Experimentierkästen für Kinder zum Züchten von Kristallen, als Teil von Feuerlöschpulvern oder auch als Bestandteil von Backpulvern Verwendung findet.

Platten über 16 cm Dicke werden mit einem umweltfreundlichen Kleber verbunden, der ebenfalls aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugt wird und kompostierbar ist. Der Anteil dieses ökologischen Klebers an der Dämmplatte beträgt, abhängig von der Plattendicke, im Schnitt 0,2%.

Es werden keine weiteren Additive verwendet!

 

Capatect Baustoffindustrie GmbH. Bahnhofstraße 32, 4320 Perg