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Hanf dämmt grüner

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Dämmstoffen (R)Evoluzzer

Stroh, Schafwolle, Kork, so viele Wege – Warum genau Hanf ?

Hanf verfügt über hervorragende Produkteigenschaften, die ihn für die Dämmung zur ersten Wahl machen. Hanf gehört zu den pflanzlichen Dämmungen und ist ein nachwachsender Rohstoff. Für die Herstellung der Hanfdämmplatten, welche in Österreich stattfindet, wird Hanf von regionalen Landwirten / Bauern bezogen. Darüber hinaus ist Hanf besonders resistent gegen Feuchtigkeit und bietet zugleich auch ein sehr gutes Dämmvermögen. Zusätzlich wird mithilfe von Hanf als Dämmmaterial ein herausragender Schallschutz erzielt. Von besonderer Bedeutung ist auch die extrem hohe mechanische Widerstandskraft der Hanfdämmplatten. Besonders in Gebieten, welche für häufige Hagelschauer bekannt sind (sogenannte Hagelregionen) ist Hanf die bestmögliche Alternative zu konventionellen Dämmstoffen. Eine äußerst hohe Diffusionsoffenheit und die natürliche Fähigkeit sich selbst gegen Schädlinge und Ungeziefer zu schützen (=natürliche Schädlingsresistenz), unterstreichen Hanf als den modernen Dämmstoff. Doch nicht nur der natürliche und nachwachsende Rohstoff Hanf, sondern auch Faktoren, wie kurze Transportwege, Wertschöpfung in Österreich uvm. tragen beträchtlich zu einer positiv Umweltbilanz bei. Experten sind sich einer Meinung - Hanf ist schlichtweg der ökologische und umweltfreundlich Dämmstoff. Aus dem Blickwinkel der Verarbeitung lassen sich ebenso Vorteile feststellen. Beispielsweise ist Hanf bestens hautverträglich und gut anpassbar an unterschiedliche Bauformen.

Unsere Definition von Revolution und Evolution. Und das leben wir: Eine Revolution ist ein schlagartiger Umbruch, oft begleitet von Gewalt und unsicherem Ausgang - Evolution ist ein sanfter und kontinuierlicher Wandel - die ständige Verbesserung, getrieben durch Leidenschaft!

Hanf historisch

Hanf (Cannabis) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Hanfgewächse. Hanf zählt zu den ältesten Nutz- und Zierpflanzen der Welt. Hanf ist ein wichtiger Begleiter der Menschheitsgeschichte mit großem ökologischem und ökonomischem Potential. In China wurde er schon vor mindestens 10.000 Jahren genutzt. Ma, wie die Chinesen den Hanf nannten, lieferte ihnen nicht nur wohlschmeckende und nahrhafte Samen, auch die Stängel mit ihren besonders langen und nahezu unverwüstlichen Fasern wusste man schon früh zu schätzen. Über Indien und die antiken Hochkulturen im heutigen Irak trat der Hanf seinen Weg um die Welt an. In Europa sind die ältesten Funde ca. 5500 Jahre alt.

Hanf wurde im Hochmittelalter zum wichtigsten Grundstoff der Papierherstellung. Gutenberg druckte seine berühmte Gutenberg-Bibel auf Hanfpapier. Auch die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776 ist auf Hanfpapier gedruckt.

Hanfseile und Segeltuch aus Hanf waren in der Schifffahrt wichtig, da die Faser sehr widerstandsfähig gegenüber Salzwasser ist und weniger Wasser aufnimmt als beispielsweise Baumwolle. Das machte sich auch Levi Strauss zu Nutze und fertigte aus einem Hanfstoff die erste Jeans – ursprünglich eine Arbeitshose für Goldwäscher.

In der Mitte des 20. Jahrhunderts verdrängten Kunstfasern den Hanf auch aus der Bekleidungsherstellung, unterstützt von der Anti-Cannabis-Kampagne von Harry J. Anslinger, die zu einem weltweiten Verbot von Hanf führte. Erst Mitte der 90er Jahre des 20 Jahrhunderts erlebte die Pflanze als Industriehanf eine Renaissance. 

2003 kam das erste Wärmedämm-Verbundsystem aus Hanf auf den Markt – die Geburtsstunde der Capatect Hanfdämmplatte. 

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Wussten Sie, dass ...

  • Hanf eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt ist. Bereits vor 10.000 Jahre wurde sie in China zur Fasergewinnung und die Hanfsamen als Nahrungsmittel verwendet.

  • Hanfblätter als schmerzstillende Wundauflage dienten.

  • das erste nachgewiesene Papier (vor etwa 2000 Jahren) aus Hanf war.

  • Gutenberg die Bibel auf Hanfpapier druckte.

  • Kolumbus Amerika 1492 in einem Schiff mit Segeln und Seilen aus Hanf entdeckte.

  • die erste unverwüstliche Jeans von Levi Strauss aus Hanftextilien hergestellt wurde.

  • seit 1996 THC-arme Hanfsorten nach Jahrzehnten des Verbotes in Österreich wieder angebaut werden dürfen.

  • die Hanfsamen, auch Hanfnüsse genannt, eine hohe Konzentration an wertvollen Omega-3-Fettsäuren aufweisen.

  • die Zahl der Hanfbauern in Österreich von Jahr zu Jahr zunimmt.

  • nur ein Prozent der landwirtschaftlichen Nutzflächen in Österreich ausreichen würde, um den gesamten heimischen Bedarf an Wärmedämmung ausschließlich aus Hanf abzudecken.

  • es über 50.000 Produkte aus Hanf gibt.

 

Capatect Baustoffindustrie GmbH. Bahnhofstraße 32, 4320 Perg